Nutzungsart
Projektort: | Hamburg |
Ausführungszeitraum: | 2004 |
Nutzungsart: | Büro- und Verwaltung |
Funktionen: | Zentralbedienung, Visualisierung, Video- und Audiotechnik, Lüftung und Klima, Fassade, Beleuchtung |
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Projektbeschreibung:
Das Hanseatic Trade Center (HTC) in Hamburg ist nicht nur optisch interessant, sondern war auch eine technische Herausforderung für die Gebäudetechnik. Die Glasfassaden dieses markanten Gebäudes stellen hohe Anforderungen an die Klimatisierung und Beschattung. In dem 2004 realisierten Tower-Projekt sorgen KNX/EIB-Systeme für eine wirtschaftliche Gebäudenutzung. Es wurde eine Klimatisierungslösung realisiert, die Sonneneinfall, Beschattung und nächtliche Abkühlung nutzt, um Energie zu sparen. Als Mittel hierzu stehen Jalousien und elektrische Fensteröffnungen zur Verfügung. Dies bedeutete die Automatisierung von 26 Jalousien je Stockwerk, jede mit anderer Ausrichtung zur Sonneneinstrahlung, sowie von 144 Fenstern.
Exakter Winkel je Segment:
Der Clou der Anlage: die Steuerung bestimmt exakt für jeden Behang die jeweils unterschiedlichen Lamellenwinkel, um eine optimale Tageslichtnutzung bei gleichmäßiger Beschattung in den Büros zu erreichen.
Differenzierte Fensteröffnung:
Zur Lüftung der Büros lässt sich jedes zweite Fenster in der Fassade über eine Scherenmechanik mit elektrischem Antrieb öffnen, der über eine Griesser-Universalmotorsteuerung MS EIB gesteuert wird. Dabei müssen Windstärke und –richtungen berücksichtigt werden.
Nächtliche Auskühlung:
Eine Hauptfunktion der Fenstersteuerung ist die Nachtauskühlung. Um im Sommer Kosten für die Klimatisierung einzusparen, soll kühle Nachtluft die Temperatur im Gebäude soweit absenken, dass dieses am folgenden Tag für das Büropersonal ein angenehmes Klima bietet.
Autarkes Modul:
Falls die Sonne doch zu heftig strahlt oder die Beschattung den Temperaturanstieg im Gebäude nicht mehr bremsen kann, tritt die Klimaanlage in Aktion. Der Regler arbeitet autark über eine eigene Sensorik, kann aber auch Daten an den EIB versenden oder EIB-Daten auslesen. So lässt sich die Klimatisierung und die Heizung der Büros auf einfache Art und Weise direkt mit den Daten der Fenstersteuerung verknüpfen.
Von Ferne auslesbar:
Für die aufwendigen zentralen Rechenmechanismen wurde ein Funktionsmodul von Merten und das Visualisierungs- und Gebäudemanagement-System B-CON von Iconag eingesetzt.
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