Die Besonderheit dieses modernen kubischen Baus, der Villa Linari, liegt in einer Architektur, die alle fünf menschlichen Sinne anspricht. Dadurch wird das Raumerleben ganzheitlich. Die von uns umgesetzte Gebäudesystemtechnik trägt dazu bei.
Die Heizung wird in jedem Raum einzeln geregelt. In der Visualisierung lassen sich für jeden Heizkreis Diagramme anzeigen, die die Ist-Temperatur, die Soll-Temperatur und die Stellgröße für einen Rhythmus von 24 Stunden und für 7 Tage wiedergeben. Auf diese Weise kann sich schnell ein Überblick über das Funktionieren der Heizung verschafft werden. In der Auffahrt zur Garage schaltet sich eine Rampenheizung je nach Außentemperatur ein. So ist die Auffahrt auch bei eisigen Temperaturen sicher befahrbar.
Der Bauherr hat die Möglichkeit, in jedem Raum bis zu 5 Lichtszenen frei einzurichten. RGB-Leuchten sorgen für eine atmosphärische Beleuchtung, beispielsweise Kaminlicht oder Wohlfühllicht. In der Wellness-Zone haben wir die LEDs über der Dusche programmiert, die zu einem angenehmen Ambiente beitragen.
Wir haben für die Garage Szenen für Licht und Musik programmiert, individuell unterschiedlich für jeden Bewohner. Für das Außenlicht sind ebenfalls Szenen hinterlegt, die je nach Jahreszeit die Gartenanlage illuminieren.
Der Sonnenschutz lässt sich in jedem Raum fassadenweise oder einzeln fahren. Die Steuerung der Jalousien erfolgt je nach Sonnenstand und Außenhelligkeit, die von einer Wetterstation gemessen werden. Eine Bedienung per Taster ist ebenfalls möglich.
Die Multiroom Anlage ist in einigen Räumen in die Szenensteuerung integriert und lässt sich so zusammen mit der Beleuchtung für eine Rundum-Atmosphäre aufrufen, ist aber auch seperat bedienbar.
Wir haben Belüftungsszenarien eingerichtet. Beispielsweise wird das Gebäude zu bestimmten Uhrzeiten belüftet.
Eine Besonderheit ist die integrierte Beduftungsanlage, die Teil des multisensorischen Konzepts ist. In der Visualisierung kann zwischen zwei Düften gewählt werden, die anschließend über die Belüftungsanlage verteilt werden.
Die per Taster oder Visualisierung bedienbaren Fensterfassaden haben wir in die KNX-Anlage eingebunden.
Das von uns eingerichtete Bewässerungsszenario regelt per Bodenfeuchtesensor und Zeitschaltuhr, wann die Bewässerung des Gartens erfolgt. Die Messwerte des Sensors werden außerdem in der Visualisierung angezeigt. Anhand dieser lässt sich überprüfen, ob die Bewässerung reibungslos funktioniert.
Ingenieurbüro Beyer
Gebäudesystemtechnik